Selmo Einstieg

<< Click to Display Table of Contents >>

Navigation:  Willkommen bei Selmo >

Selmo Einstieg

 

Für Selmo gibt es verschiedene Betrachtungswinkel. Zum einen wird eine Maschine bzw. Anlage immer aus dem Gesichtspunkt der Personensicherheit betrachtet. Dafür wird eine Gefahrenanalyse gemacht, basierend auf bestehenden Normen.

 

Der Fokus und die Verantwortung für die Prozesssicherheit aber liegen insbesondere bei den Engineers. Das Verständnis von einzelnen Prozessen und diese in Prozessschritte zu gliedern, ist bestimmt eine der größten Herausforderungen im Maschinenbau. Die Prozesssicherheit selbst liegt in der Beherrschung von Arbeitsschritten bzw. Funktionsgruppen. Wenn etwas geschnitten werden soll, muss das Schneiden prozesssicher sein. Es ist nahezu unmöglich, instabile Prozesse zu automatisieren bzw. mit einer Software zu beheben.

 

 

Kopie von Prozess DE neu

 

 

Wir können mit Selmo die Funktionsstabilität auf nahezu 100 % erhöhen. Die Funktion der Maschine bzw. Anlage wird durch den Ablauf und die verwendeten Baugruppen definiert. Mit Selmo wird jeder Prozess in Schritte zerlegt. Es sind nur die Schritte erlaubt, welche definiert sind.

Selmo nimmt eine Grundstellung an. Aus dieser Position heraus startet ein sequenzieller Ablauf von Schritten. Jeder Schritt hat einen definierten Folgeschritt. In jedem Schritt ist das gesamte System der Schrittkette (Sequence) auf Korrektheit überwacht. Das definieren wir als Monitoring. Jedes einzelne Bit welches in der SEQUENCE verarbeitet wird, wird auf seinen korrekten Wert hin geprüft. Das führt zu einem 100 % definierten System. Jeder Schrittwechsel findet dann statt, wenn kein Bit dagegenspricht. Dadurch kann zu jedem Bit ein Text zur Information des Bedieners angezeigt werden.

 

Das führt zu eine absoluten Bedienersicherheit. Selmo ist in der Struktur so aufgebaut, dass jedes einzelne Bit im System zur Anzeige gebracht wird. Hinter jedem Bit steckt ein Signal, eine Baugruppenauswertung (etwa Temperatur zu einem Schaltpunkt – diskretes Signal) oder ein HMI Signal (Beispiel Bedienertaste).

 

Für die Bedienbarkeit einer Maschine wird es immer wichtiger, einheitliche Strukturen zu schaffen, damit die Bediener schnell und unkompliziert an verschiedenen Maschinen arbeiten können. Es gilt schon im Einkauf von Maschinen darauf zu achten, dass diese Vorgabe klar definiert ist. Wenn die Bedieneroberfläche eine einheitliche Struktur bekommt, dann kann eine neue Maschine schnell mit wenig Schulungsaufwand integriert werden. Die einheitliche Struktur definiert auch die Schnittstellen zu anderen Maschinen hin. Besonders wichtig ist die standardisierte Anbindung in die Geschäftsprozesse. Es braucht grundsätzlich verschiedene Disziplinen bzw. Experten, um mit solchen Schnittstellen die Daten vom Kunden bis in die Produktion und dort in die Maschine zu bringen. Umgekehrt müssen viele Daten durch Aufzeichnungen wieder aus der Maschine zurück zum Kunden. Ein weiter Blickwinkel ist die Instandhaltung von Maschinen. Software, die garantiert die gleiche Struktur hat, ist einfacher zu verstehen. Sie ist leicht austauschbar. Einfach erlernbare Strukturen führen zu einer hohen Reife von Software.

 

Durch die klare Trennung von Logik und Funktion in Selmo können Baugruppen einfach getauscht werden. Wie im Office-Bereich beim Installieren eines neuen Druckers, wird auch mit Selmo kein Programmierer eines Betriebssystems mehr gebraucht. Es muss auch kein Betriebssystem mehr getauscht werden. Selmo will also das Prinzip von PlugnPlay im Maschinenbau einführen.

 

Das Treiberkonzept von Selmo setzt auf die Trennung der ausführenden Funktion vom Prozessablauf. Der logische Ablauf ändert sich nicht, wenn ein Antrieb getauscht werden soll. Der Antrieb muss mechanisch, elektrisch und softwareseitig einfach austauschbar sein - auch wenn es sich nicht um den baugleichen Antrieb handelt. Die Flexibilität in Selmo Maschinen ist durch die Treiberstruktur gegeben. Mechanik und Elektrik sind weltweit durch Experten tauschbar. Die Software erreicht mit Selmo den gleichen Reifegrad und wird durch den Tausch der Funktion in Form von Treibern gezielt getauscht.

 

Ziel ist es

die Treiber zu Selmo über Selmo Nutzer erstellen zu lassen.

jede Funktion nur mehr einmal geprüft und zertifiziert zu entwickeln.

 

Damit kann ein Treiber als Artikel in einem ERP System verwaltet werden und die Entwicklungskosten können über die Verwendung refinanziert werden.

 

Mit Selmo kaufen Sie nur die Software, die neu ist und verwenden Ihre bestehenden Treiber bzw. kaufen diese über Selmo günstig zu.

 

Plant Management DE neu

 

 

Selmo verändert den Beschaffungsprozess von Maschinen. Selmo bietet einen innovativen Standard für die Maschinensoftware und definiert deren Entstehungsprozess neu. Bei neuen Maschinen wird der Fertigungsprozess ins Zentrum gestellt. Alle Experten definieren die Anforderungen über den Prozess. Der Prozess wird in logische Abläufe gegliedert. Dafür stehen vier Elemente zur Verfügung:

 

1.Zustand (Step): Das einfache Schritt-für-Schritt-Element. Jeder Schritt hat einen klaren Folgeschritt und eine Bezeichnung.

2.Timer (Zeit): In der Modellierung von Prozessen sind Schritte für eine bestimmt Zeit anwendbar.

3.Loop (Schleife): Das Element fasst Schritte zusammen und wiederholt diese so oft wie bestimmt.

4.Decision (Entscheidung): Das Element lässt es zu, dass ein Schritt zwei von der Bedingung abhängige Folgeschritte hat.

 

 

Steps

 

Loop

 

 

 

Mit diesem Element können Verschachtelungen gebaut werden. Grundsätzlich ist der logische Prozess ein deterministischer, endlicher Automat mit definiertem Startpunkt und definierten Endpunkt. Nach Erreichen des Endpunkts beginnt der Prozess wieder am Startpunkt. Das wiederholt sich, bis eine Bedingung den Prozess stoppt oder ein Fehler auftritt.

 

Das System wird im System-Layer definiert, in dem die Baugruppen, welche für den Prozess benötigt werden, bitweise aufgelegt werden. Dafür gibt es drei Typen von Zonen, die je Bit eingefügt werden:

 

Bit Oriented DE neu

 

 

Zonentyp 1: Nur Input ohne Output. Diese Zone hat ihr Feedback vom Bediener - von einem Sensor, der ein Teil abfragt

 

Zonentyp 2: Output und Input als Feedback. Es wird ein Output in einem bestimmten Zustand gesetzt und das Feedback erwartet.

 

Zonentyp 3: Nur Output ohne Feedback. Auch das gibt es, wenn eine Lampe geschaltet wird oder ein Antrieb über mehrere Zustände hinweg geschaltet wird.

 

Zonen

 

Jede Zone mit einem Output hat per Definition von Selmo auch eine Taste am HMI. Ebenso definiert ist, dass gruppierte Zonen des Typs 2 immer einen Paircheck haben. Damit ist gemeint, dass immer nur ein Signal in der Gruppe anstehen darf. Bei einem Pneumatikzylinder beispielsweise kann es nur eine Fehlermeldung geben, wenn die hintere Endlage und die vordere Endlage zugleich da sind.

 

Der Selmo Standard hat einen Parameter-Layer. Da werden die Ein- und Ausgabe-Datenpunkte definiert. Das macht den Prozess flexibel und anpassbar. Beispiel: Eine Säge, die an eine Position fährt und dort schneidet, wo die Position erreicht wird. Dies ist immer der gleiche Ablauf, aber die Position kann geändert werden. Oder etwa ein Antrieb mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Alle Daten in und aus der Maschine können einfach definiert werden.

 

Parameters

 

Der Display-Layer in Selmo hat einen standardisierten SEQUENCEControl. Andere Bilder an der HMI sind einfach im Rahmen der Datenpunkte im Modell erstellbar.

NeuesElement388